Wettbewerbe und Weltmeisterschaften

Hier geht es darum, wie die Wettkämpfe im Allgemeinen ablaufen und was dabei zu beachten ist. Des Weiteren wird ein Überblick über die bisherigen Weltmeisterschaften und deren Gewinner gegeben.

Ablauf der Wettkämpfe

Bei der rhythmischen Sportgymnastik gibt es grundsätzlich zwei Kategorien, wenn es um Wettbewerbe geht: Einzel- und Gruppenwettbewerbe. Der Code of Points, das Regelwerk für diesen Sport, schreibt bei den Gruppenwettkämpfen vor, dass es 5 Turnerinnen geben muss.

Beim Mehrkampf im Einzel hat jeder Teilnehmer eine vorgegebene Anzahl von Übungen zu absolvieren. Nach aktuellem Stand des Code of Points sind dies vier Übungen. Die Ergebnisse werden am Ende addiert. Wer dann die höchste Punktzahl aufweisen kann, hat gewonnen.

Bei vielen Wettbewerben gibt es jedoch noch eine zusätzliche Kategorie: Die Gerätefinals, bei denen es darum geht, wer die höchste Punktzahl mit dem Handgerät erreicht. Die Qualifikation läuft über die Übungen im Einzel. Die besten Turnerinnen treten im Finale nochmals gegeneinander an. So ist es möglich, einen Patzer im Einzel auszugleichen.

Bei den Gruppenwettkämpfen funktioniert die Ermittlung des Siegers ganz ähnlich. Der Unterschied zum Einzel besteht einzig und allein darin, dass es 2 Übungen sind, für die die Teilnehmer Punkte erhalten, und nicht 4 wie im Einzel.

Weltmeisterschaften

  • 1963 (Ungarn): Ljudmila Sawinkowa
  • 1965 (Tschechoslowakei): Hana Micechova
  • 1967 (Dänemark): Jelena Karpuchina
  • 1969 (Bulgarien): Maria Gigova
  • 1971 (Kuba): Maria Gigova
  • 1973 (Niederlande): Maria Gigova, Galima Schugurowa
  • 1975 (Spanien): Carmen Rischer
  • 1977 (Schweiz): Irina Deriugina
  • 1979 (Vereinigtes Königreich): Irina Deriugina
  • 1981 (Bundesrepublik Deutschland): Anelia Ralenkova
  • 1983 (Frankreich): Diliana Guerguieva
  • 1985 (Spanien): Diliana Guerguieva
  • 1987 (Bulgarien): Bianka Panova
  • 1989 (Jugoslawien): Alexandra Timoschenko
  • 1991 (Griechenland): Oxana Skaldina
  • 1992 (Belgien): Oxana Kostina
  • 1993 (Spanien): Maria Petrova
  • 1994 (Frankreich): Maria Petrova
  • 1995 (Österreich): Maria Petrova, Kateryna Serebrjanska
  • 1997 (Deutschland): Elena Vitrichenko
  • 1999 (Japan): Alina Kabajewa
  • 2001 (Spanien): Tamara Yerofeeva
  • 2003 (Ungarn): Alina Kabajewa
  • 2005 (Aserbaidschan): Olga Kapranow
  • 2007 (Griechenland): Anna Bessonova
  • 2009 (Japan): Jewgenija Kanajewa
  • 2010 (Russland): Jewgenija Kanajewa
  • 2011 (Frankreich): Jewgenija Kanajewa
  • 2013 (Ukraine): Jana Kudrjawzewa
  • 2015 (Deutschland): Jana Kudrjawzewa

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